Bericht: 21. Sommer-Deaflympics 2009 in Taipeh/Taiwan Ein schönes Fest der Superlative

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Urs Breitenberger - Heike Albert - Georg Zöller - Johannes Bildhauer

Vom 05. - 15. September 2009 fanden die 21. Sommer-Deaflympics 2009 in Taipeh statt, die als eine Sportveranstaltung der Superlative für alle TeilnehmerInnen aus aller Welt unvergesslich bleiben wird. Taiwan als Ausrichter hat weder Kosten noch Mühen gescheut, diese Veranstaltung auf olympischem Niveau erstklassig zu organisieren. Schon bei der Eröffnungsfeier war das Stadion bis auf den letzten Platz ausverkauft, wo zahlreiche Attraktionen und spektakuläres Feuerwerk auf dem Programm standen. Sogar die ganze Stadt macht Werbung für die Spiele. An ganzen Häusern und in ganzen Straßenzügen waren Transparente und Fahnen zu sehen. Über 10.000 Mitarbeiter standen den Spielen für ganze Zeit zur Verfügung.


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Zur 230-köpfigen Delegation des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes gehörten auch 3 Spitzensportler aus Rheinland-Pfalz: Heike Albrecht (Tennis), Urs Breitenberger (Tennis) uns Georg Zöller (Handball) sowie Johannes Bildhauer als Tennisbetreuer. Heike Albrecht errang die Goldmedaille im Damendoppel, nachdem sie mit ihrer Partnerin Verena Fleckenstein das taiwanesische Duo im Finale geschlagen hatte. Leider ging Urs Breitenberger leer aus (Weiteres siehe im unten angegebenen Bericht). Mit großer Freude holte Georg Zöller mit seiner Handballmannschaft die Bronzemedaille und beendete seine Karriere auf der internationalen Bühne (mehr darüber im Bericht, siehe unten).
Im Medaillenspiegel belegte Deutschland mit 3 Gold-, 12 Silber- und 23 Bronzemedaillen den 16. Platz. An der Spitze ist Russland mit über 29 Goldmedaillen vor der Ukraine (20 und Südkorea (14). Die russischen SportlerInnen sind schon im Vorfeld sehr gefördert worden; obendrein bekommen sie 100.000 US-Dollar für eine Goldmedaille.
Die nächsten Deaflympics werden im Jahre 2013 in der griechischen Hauptstadt Athen ausgetragen.
Wir, die rheinland-pfälzischen Sportlerinnen, haben der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz sehr zu danken, nachdem sie ihre Eigenmittelkosten in voller Höhe übernommen hat. Außerdem gebührt herzlicher Dank auch dem Landessportbund Rheinland-Pfalz, der die beiden TennisspitzenspielerInnen Albrecht und Breitenberger seit über 3 Jahren finanziell gefördert hat.


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Text: Johannes Bildhauer